Soziale Projekte, Initiativen und Community-basierte Organisationen können in der lokalen Netzwerkbildung eine wichtige Rolle einnehmen: Sie fungieren als Vertrauensanker und Vermittler zwischen Gesundheitssystem und Patient*in. Ihre primäre Rolle besteht darin, den Zugang zu schwer erreichbaren Risikogruppen zu ebnen, indem sie als niederschwellige Anlaufstelle agieren und die Patient*innen bei der Navigation durch das oft komplexe Gesundheitssystem helfen. Sie können bei sozialen Problemen durch rechtliche Beratung und bei der Kommunikation mit Behörden und Ärzten helfen. Im besten Fall fungieren sie auch als kultursensibler Sprachmittler. Zudem können sie bei alltäglichen, auch scheinbar kleinen Herausforderungen und Hindernissen helfen und den Betroffenen immer wieder mit persönlicher Ansprache motivieren, die Therapie durchzuhalten.
