Auch wenn im deutschen Gesundheitssystem gute Möglichkeiten zur Behandlung der Tuberkulose bestehen, werden sozialmedizinischer Aspekte oft vernachlässigt. Häufig sind vulnerable Gruppen von Tuberkulose betroffen. Viele Betroffene leben dabei in in schwierigen Lebensverhältnissen. Ohne gezielte Unterstützung kommt es unter diesen Bedingungen häufig zu Therapieabbrüchen, was sowohl für die Betroffenen als auch für die öffentliche Gesundheit ein Problem darstellt. Die Zeit für ein ausführliches Gespräch und auch das Wissen darüber, wie man die Lebenssituation der betroffenen Menschen einordnet und sinnvolle Unterstützungsmöglichkeiten für die Therapie findet, ist oft nicht vorhanden. Hier will das Projekt No1Lost Hilfestellung anbieten, um auch im hektischen klinischen Alltag eine menschenzentrierte Therapie zu ermöglichen.
