5/6/2026

Eine empathische, zugewandte sowie stigma- und diskriminierungsfreie Sprache ist ein zentraler Bestandteil einer erfolgreichen Tuberkulose-Versorgung. Sie trägt dazu bei, Vertrauen aufzubauen und eine respektvolle Beziehung zwischen Patient:innen, Angehörigen und medizinischem Personal zu fördern.  

Eine wertschätzende, verständliche und vorurteilsfreie Kommunikation kann insbesondere Menschen mit Diskriminierungserfahrungen oder Angehörigen vulnerabler Bevölkerungsgruppen den Zugang zum Gesundheitssystem erleichtern. Dadurch können Hemmschwellen abgebaut sowie Diagnostik, Versorgung und Therapieadhärenz verbessert werden.

Praktische Hinweise für eine Stigma- und diskriminierungsfreie Sprache in der Tuberkuloseprävention und -versorgung finden sich hier: https://edoc.rki.de/handle/176904/13579?locale-attribute=en